Profi-Fahrzeugaufbereiter Alexander Hertfelder arbeitet jetzt für MyCleaner

24 Feb Warum Alex Dubai gegen MyCleaner eingetauscht hat

Alexander Hertfelder (41) ist mit allen Wassern gewaschen. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Fahrzeugaufbereitung, war Referent an der IHK und unter anderem für Porsche in Dubai tätig. Im Interview erklärt er, warum er sich jetzt der mobilen Autoreinigung verschrieben hat.

Alex, warum ist Stuttgart schöner als Dubai?

Ist es ja gar nicht (lacht). Aber meine ganze Familie wohnt hier in der Region. Erst, wenn man über einen längeren Zeitraum weit weg gelebt hat, lernt man zu schätzen, sie in der Nähe zu haben.

Wie lange warst du dort?

Knapp zwei Jahre. Ich war zudem viel unterwegs auf Geschäftsreisen – zum Beispiel in Saudi-Arabien und Kuwait. Und auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich beruflich noch regelmäßig nach Dubai geflogen.

Sprichst du Arabisch?

Nein. Arabisch ist in Dubai zwar die Amtsprache, auf Geschäftsebene läuft aber alles auf Englisch. Geht auch gar nicht anders, schließlich versammelt das Emirat rund 100 unterschiedliche Nationalitäten.

Aber Schwäbisch, woher kommst du?

Ich stamme aus Korntal-Münchingen. Das liegt nordwestlich von Stuttgart im Landkreis Ludwigsburg.

Du bringst jede Menge Erfahrung mit, was hast du bisher gemacht?

Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich in der Fahrzeugaufbereitung. 2006 habe ich meinen eigenen Betrieb eröffnet. Das Angebot reichte vom Optischen und Technischen bis hin zur Abnahme durch den Tüv. Dabei war ich für die Optik zuständig und organisierte außerdem die Arbeitsschritte der Mechaniker, Sattler und Lackierer. Der Betrieb war Mitglied im Bundesverband für innovative Fahrzeugaufbereitung (BViF). Durch den regelmäßigen Austausch mit vielen Fachleuten entstand die Idee, eine Weiterbildung zur Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung an der IHK ins Leben zu rufen, die sich an Kfz-Mechaniker und Lackierer richtet.

Die Idee kam an, und du wurdest Referent.

Genau. Der BViF stellte mehrere Referenten, die Schulungen in ihren Fachgebieten wie Smart Repair oder Spot Repair anboten. Ich war für Reinigung, Pflege und Politur zuständig.

Warum bist du dann nach Dubai gegangen?

Irgendwann wollte ich was anderes machen und Dubai klang einfach interessant. Über Mitglieder im Verband knüpfte ich Kontakte, flog hin und sprach mit ein paar Leuten. Innerhalb von drei Monaten war die Sache geritzt: Für meine Frau, unser Kind, zwei Hunde und mich hieß es umziehen. Als Workshop Manager eines bekannten Unternehmens habe ich dann Reinigungsprodukte getestet, Personal ausgebildet und unter anderem bei Porsche Dubai Autos vor Ort aufbereitet.

Das teuerste Auto, das du je aufbereitet hast?

Ein Ferrari 288 GTO, rund eine Million Euro wert. Der Besitzer wollte ihn verkaufen, und wir sollten ihn in meiner Firma komplett von innen und außen aufbereiten. Bei solch einem Auto bekommst du auch als Profi schwitzige Hände. Wir arbeiteten zu zweit zwei Tage lang. Am Ende stand der GTO da wie neu.

Wie bist du auf MyCleaner aufmerksam geworden?

Nach meiner Rückkehr aus Dubai fing ich an zu grübeln, ob das Selbstständigendasein dauerhaft das Richtige ist. Schließlich entschloss ich mich, nach einer Festanstellung zu suchen. Bei der Recherche im Internet stolperte ich dann über eine Anzeige von MyCleaner. Die Reinigungstechnologie und der professionelle Internetauftritt haben mich sofort überzeugt. Insbesondere fand ich es sehr interessant, wie ein “Oldschool-Geschäft” mit der Internettechnologie an die New-Economy gekoppelt wird und daraus ein zukunftsweisendes Unternehmen entsteht. Da wollte ich schon in der Entstehungsphase mit dabei sein und mein Know-how einbringen.

Und welche Aufgaben übernimmst du jetzt?

Als Operations Manager lerne ich aktuell neue Cleaner ein, überprüfe und optimiere die Arbeitsabläufe, teste und beschaffe Hilfsmittel für unsere Reinigungen. Außerdem organisiere ich den Fuhrpark für die Cleaner mit.

Wie ist es für dich, in einem Start-up zu arbeiten?

Echt spannend! Es gibt viel zu tun. Das Tolle ist, dass man sich mit seinen Ideen einbringen kann und diese auch kurzfristig in die Tat umgesetzt werden. In großen, etablierten Unternehmen scheitert so was ja gern mal an der Bürokratie. Zudem müssen jetzt in der Wachstumsphase von MyCleaner viele Aufgaben neu definiert und in Standardprozesse umgewandelt werden. Auch hier kommt mir der Gestaltungsfreiraum zugute.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, Kunden zufriedenzustellen, indem ich mein Fachwissen und meine Erfahrung an die Cleaner weitergebe. Außerdem will ich den Kundenkontakt intensivieren, immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Am besten direkt vor Ort.

Thorsten Schönfeld
thorsten.schoenfeld@mycleaner.com
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